• Stephi

Buschbabys mit Bananen füttern 14.12.21

Ein besonderes Highlight unter unseren Campsites sollte die Bushbaby Lodge & Campsite in Hluhluwe sein, welche wir Anfang Dezember und ein weiteres Mal vor unserer Grenzüberquerung nach Mosambik am 13.-14.12. besucht haben. Hierbei handelt es sich um einen Komplex aus ca. acht kleinen Hütten, zwei größeren Freiflächen zum Campen, einer Gemeinschaftsarea mit Kochbereich, Pool sowie einem kleinen Restaurant mit einer Bar im Obergeschoss. Alles ist umgeben von vielen Bäumen, tropischen Blumen und Beeten. Wie der Name schon erahnen lässt, leben auf diesem Gelände sogenannte Buschbabys, auch Galagos genannt, welche zu den Primaten zählen und südlich der Sahara in Afrika leben. Diese großäugigen und nachtaktiven Primaten verschlafen den Tag in hohlen Baumstämmen oder in anderen Verstecken und werden erst zur Dämmerung aktiv. Galagos ernähren sich omnivor. Das heißt sie fressen überwiegend Insekten, aber auch Früchte und Baumsäfte stehen auf ihrem Speiseplan. Sie sind deshalb „Allesfresser“.


Buschbabys sind kleine Primaten, die ausschließlich in Afrika vorkommen.

Jeden Abend um 19 Uhr gab es die Buschbabyfütterung mit Bananen. Mit etwas Geduld und Glück tauchten die sehr süßen Kreaturen mit ihren großen runden Augen und Ohren plötzlich in der Dunkelheit in den Bäumen auf. Nur kurze Zeit später begannen sie lautschmatzend die Bananenstückchen zu verputzen, welche sie mit ihren Händen richtig griffen und festhielten. Wir hatten Glück und sahen sie jeden Abend.

Um die Tiere nicht mit dem Kamerablitz zu blenden, hielt ich unsere Tischlampe hoch und Matthias machte dann diese tollen Aufnahmen von ihnen.



Ein weiterer Grund, wieso wir diese Campsite ein weiteres Mal anfuhren, waren die köstlichen Sandwiches von der so freundlichen Küchenfee Rosi. Neben den wohl besten Sandwiches in Südafrika gab es hier auch noch wunderschöne Vögel, Schmetterlinge und Pflanzen zu bestaunen. Einen Abend hatten wir sogar kurz Besuch von einem Skorpion.

Während eines Frühstücks mit Rosis Sandwiches sahen wir mit diesem schwarzen „Mini-Panther“ auch unsere erste Raubkatze in Afrika 😉.



Wir hatten auf dem Gelände auch noch weiteren Besuch, der uns tagsüber nicht mehr von der Seite wich. Währenddessen wir beim Kochen alle Zutaten auf englisch und deutsch besprachen, entstanden dieses Schnappschüsse mit den beiden kleinen aufgeweckten Knirpsen.



Auch wenn diese Lodge und Campsite insgesamt etwas in die Jahre gekommen war, war alles sauber und das Personal äußerst freundlich und durch den fairen Preis ist diese Anlage genau stimmig und absolut weiterzuempfehlen! Wir kommen gerne an diesen schönen und ruhigen Ort zurück.


Wir wünschen euch einen schönen Tag,


Matthias und Stephi


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